Nicht nur Medikamente erleichtern das Krank sein

Für viele Menschen, die an einer Krankheit leiden, kommt ein Leben ohne Medikamente nicht mehr in Frage. Diese erleichtern den Alltag und lindern Schmerzen. Trotzdem gibt es viele Krankheiten, die sich nur in einem gewissen Maß medikamentös behandeln lassen. Hier ist es die Technik, auf die Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger zurückgreifen.


Technische Unterstützung für Pfleger und Krankenschwestern

 

Viele Menschen erkranken im Alter an Demenz. Ihr Gedächtnis lässt nach, immer öfter vergessen die Erkrankten Dinge, die sie im Laufe ihres Lebens erlernt haben. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr auskommen. In der ersten Zeit ist es oft noch möglich, mehrmals am Tag einen Betreuer oder einen Mitarbeiter einer Hilfsorganisation nach Hause kommen zu lassen, aber oftmals reicht auch das nicht mehr aus und der Erkrankte muss in ein betreutes Wohnheim umziehen, in dem er rund um die Uhr betreut wird.


Wie ein Weglaufschutz das Leben eines Demenzpatienten erleichtert

 

In der Regel verlieren Menschen im Laufe der Krankheit auch ihren Orientierungssinn und finden sich in ihrer eigentlich gewohnten Umgebung selbst nicht mehr zurecht. Damit sie nicht ständig von einem Pfleger beaufsichtigt werden müssen, sondern sich noch weitestgehend alleine bewegen können, greifen Pfleger und Betreuer auf ein elektronisches Hilfsmittel zurück: Ein Wegläuferschutz ist ein spezielles Gerät, das ein Signal aussendet, sobald ein Demenzpatient sich unbemerkt entfernt.
Hauptbestandteil dieses Systems ist ein kleiner Funkchip, den der Erkrankte an einem Armband oder einer Brosche am Körper trägt. Sobald sich der Patient unbemerkt entfernt, sendet der Chip ein Signal an sein Gegenstück, ein stationäres Empfangsgerät. Die Betreuer, die immer ein Auge auf das Gerät haben, können dann nach dem Erkrankten sehen. Ein solcher Funkchip kann auch in Bahner Strumpfhosen eingearbeitet werden, was gleichezitig für komfort sorgt.