Kinderwunsch mit künstlicher Befruchtung erfüllen
Eine künstliche Befruchtung ist häufig die letzte Möglichkeit kinderlosen Paaren ihren Kinderwunsch (Kiwu) zu erfüllen. Die künstliche Befruchtung kann zum Beispiel mithilfe einer Insemination, sprich Samenübertragung, in den weiblichen Genitalbereich durchgeführt werden. Paare, die in Deutschland über ein Jahr lang erfolglos versuchen, schwanger zu werden, erhalten die Chance auf eine künstliche Befruchtung.
Wie funktioniert eine Insemination?
Streng genommen ist eine Insemination, physiologisch gesehen, gar keine künstliche Befruchtung: Sie übernimmt lediglich eine unterstützende Funktion. Bei einer Insemination werden die Samenspenden während der fruchtbaren Tage lediglich in den Genitalbereich eingeführt; Eizelle und Samen müssen eigenständig zueinanderfinden. Von daher ist ein natürlicher Befruchtungsvorgang gegeben.
Eine Insemination ist weniger belastend für den weiblichen Organismus als andere Verfahren der künstlichen Befruchtung, da nur geringe Mengen an Hormonen eingenommen werden müssen.
Woher stammen die Samenspenden für die künstliche Befruchtung?
Die Samenspenden für die künstliche Befruchtung stammen entweder vom eigenen Partner oder einem fremden Spender. Verfügt der eigene Partner über ausreichend gesunde Spermazellen, bedarf es keiner fremden Samenspenden.
Tritt der Fall ein, dass der eigene Lebensgefährte nicht über ausreichend gute Samenzellen verfügt, besteht die Möglichkeit über eine Samenbank auf fremde Samenspenden zurückzugreifen. Die Entscheidung für fremde Samenspenden bei Kiwu sollte im Paar ausgiebig diskutiert werden: Gerade die Männer brauchen im Falle der Nutzung von fremden Samenspenden etwas länger, um sich mit diesem Gedanken anzufreunden. Ist dies geschehen, ist die Samenübertragung mit fremden Samenspenden eine Chance den Kiwu erfüllt zu bekommen.
Was ist bei einer künstlichen Befruchtung durch Insemination zu beachten?
Eine künstliche Befruchtung durch Samenübertragung mit eigenen oder fremden Samenspenden, besitzt eine 20 prozentige Erfolgsquote. Tritt eine Schwangerschaft durch eine künstliche Befruchtung ein, muss mit der Geburt von Mehrlingen gerechnet werden. Diese ergibt sich durch die nötige Hormoneinnahme vor Samenübertragung ist. Die künstliche Befruchtung ist eine erfolgversprechende Möglichkeit, ausschließlich für fruchtbare Frauen, die ersehnte Schwangerschaft zu erreichen.